Radio Fuorionda

Rettet das Internet: Demo in Fürth gegen Artikel 13

Montag, 04. März 2019

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Auf Einladung von "Die PARTEI" Fürth hat sich ein breites Bündnis von jugendpolitischen Verbänden zusammengetan, um am 23. März eine Demo gegen den Artikel 13 abzuhalten.

Ihr erklärtes Ziel dabei: "Wir kämpfen für das freie Internet. Wir lehnen die sogenannten Uploadfilter bzw. Artikel 13 der Reform des Urheberrechts ab. Ende März findet im Europäischen Parlament die Abstimmung statt. Wir machen mobil und fordern die ParlamentarierInnen aller Couleur auf, gegen Artikel 13 zu stimmen."

Philipp Abel sprach am Telefon mit Alexander Fuchs, dem Vorsitzenden der Jusos Fürth über das geplante Event.

Baby du bist so heiß, ich will dein Badewasser saufen

Montag, 04. März 2019

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Ab diesem Mittwoch gibt es eine neue Attraktion in den Ausstellungsräumen des Edel-Extra. Titel: Baby du bist so heiß, ich will dein Badewasser saufen. Dahinter verbirgt sich ein einfach klingendes Konzept:

- Kevin badet
- Elisabeth photographiert
- Lisa schreibt

Philipp Abel hat sich mit zwei der drei Künstlerinnen und Künstlern – nämlich Lisa und Elisabeth - zu einem planschigen Plausch zusammengesetzt um zu erfahren, was sich hinter nackter Männerhaut, Badesalz und buntgefließten Wänden alles verbirgt.


Nähere Infos gibt es im gleichnamigen Facebook-Event. Vernissage ist am Mittwoch den 6. März ab 19h, Ausstellungszeiten sind Donnerstag 7. März bis Sonntag 10. März jeweils 17h-20h.

Rechtsterrorismus in Bayern

Mittwoch, 20. Februar 2019

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Sprengsätze, gezielte Morde, Bombenanschläge… - Seit den Morden des selbsternannten „Nationalsozialistischen Untergrunds“ ist nur zu deutlich geworden: es gibt ihn, rechten Terror in Deutschland. Und besonders aktiv ist er in Bayern. 5 rassistische Morde und einen Anschlag verübte der NSU in Bayern.
Die Anschläge des rechten Terrornetzwerks reihen sich ein in eine lange Serie rechtsterroristischer Aktivitäten, die bis heute andauert. Welche Kontinuität hat Rechtsterrorismus in Bayern?

Fritz Oerter - Anarchosyndikalist und Kriegsgegner (Lesung am 19.2. in Fürth)

Montag, 18. Februar 2019

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Autor, Kriegsgegner, Anarchosyndikalist – der Fürther Fritz Oerter wollte eine friedliche Sozialrevolution. Er betrieb eine Leihbücherei, engagierte sich und veröffentlichte zahlreiche Texte. Der Autor Leonhard F. Seidl wird morgen einen Vortrag über dessen Leben halten. Heute war er bei uns im Interview.

EU-Richtlinie zu Wegwerfplastik

Montag, 18. Februar 2019

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Gespräch mit Katharina Istel vom Naturschutz Bund Deutschland (Nabu) über die aktuelle EU-Richtlinie zu Wegwerfplastik.

PEN-Lesung und -Podium am 27.02.2019 – Selahattin Demirtaş: Ein Autor, Politiker und Gefangener, der für Freiheit und Menschenrechte kämpft

Dienstag, 12. Februar 2019

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150 AutorInnen und JournalistInnen sitzen in der Türkei hinter Gittern. Einer davon ist Selahattin Demirta?. Der Autor und Politiker sitzt seit 2016 wegen Terrorverdachts im Gefängnis. Im Zuge seines Engagements für inhaftierte Schriftsteller lädt das deutsche PEN-Zentrum zu einer Lesung und einem Podiumsgespräch am 27. Februar ein.

Darfs a weng mehr sein: Was macht eigentlich das Europabüro Nürnberg?

Montag, 11. Februar 2019

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Immer montags fragen wir: „Darfs ein bisschen mehr sein? Die EU im Alltag der Regionen“. Thema heute: Was macht eigentlich das Europabüro Nürnberg? Ein gängiges Klischee lautet so: „Die EU ist fern und hat nichts mit meinem Alltag zu tun“. Das dem nicht zwingend so ist möchte das Europabüro Nürnberg aufzeigen. Im Wirtschaftsreferat der Stadt Nürnberg angesiedelt, beheimatet es zwei Institutionen: In die Verwaltung hinein das Europabüro und für Bürgerinnen und Bürger das EUROPE DIRECT-Informationszentrum Nürnberg. Der breiten Öffentlichkeit sind Arbeit und Aktivitäten des Büros nicht immer bekannt. Um zu erfahren was sich dahinter verbirgt haben wir mit dem Leiter Sebastian Kramer gesprochen. https://www.nuernberg.de/internet/eu_buero/

Rosa Asyl - was ist denn das?

Dienstag, 05. Februar 2019

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Laut UNHCR sind fast 70 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. Die Gründe sind vielfältig.

25 Millionen dieser Menschen fliehen vor Konflikten, Verfolgung oder schweren Menschenrechtsverletzungen aus ihrer Heimat. Zu diesen Schutzsuchenden gehören Frauen, Mütter aber auch Schwule, Lesben, queere, sowie bi- und transgeschlechtliche Menschen.

Das Projekt „Rosa Asyl“ des IMEDANA e.V. widmet sich der Unterstützung von geflohenen Frauen sowie LGBTIQ. Auch in Deutschland sind diese Geflüchtete in hohem Maße während ihres Asylverfahrens und darüber hinaus gefährdet.

 

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Lateinamerikawoche - Was von der Revolution übrig blieb

Freitag, 01. Februar 2019

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Was von der Revolution übrig blieb – Drei Wege eine Frage

Die kubanische Revolution siegte vor 60 Jahren, die Sandinisten vor 40 und die mexikanischen Zapatisten kamen vor 25 Jahren aus dem Regenwald. Diese Ereignisse waren nicht nur für diese Länder historische Einschnitte, sondern für ganz Lateinamerika, ja für die Linke weltweit. Aber der Aufbruch ist lange her. Dann kamen die „Mühen der Ebene“, wie es in Nicaragua hieß, und heute, Jahrzehnte später, sieht die Lage noch düsterer aus. Wir wollen mit kompetenten Gästen diskutieren, was von den einstigen Aufbrüchen Bestand hat und welche Entwicklungen aus dem Ruder liefen. Es werden Ansätze und Entwicklungen identifiziert, die zukünftig von Bedeutung sein könnten.

Es referieren und diskutieren: Klaus Hess, Infobüro Nicaragua (Wuppertal), Harri Grünberg, wissenschaftlicher Mitarbeiter „Die Linke“ (Berlin) und Jutta Klaß, Zapapres (Hamburg).

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Krise der Demokratie in Nicaragua

Donnerstag, 31. Januar 2019

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Krise der Demokratie in Nicaragua

Die nicaraguanische Führung unter Daniel Ortega ist in der Krise. Schon lange schwelten einige Konfl ikte in der nicaraguanischen Gesellschaft. Doch der Brand des großen Wald-Bisosphärenreservats „Indio Maíz“ und eine umstrittene Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge waren die Auslöser für entschiedene massenhafte Proteste der Bevölkerung ab Mitte April ´18 gegen die Ortega-Regierung. Die sandinistische Führung ging mit z. T. brutaler Gewalt gegen die Demonstrant/-innen vor, Tote durch polizeiliche Scharfschützen ließen den Konfl ikt eskalieren. Auf Kritik antwortet die Regierung mit massiver Repression und Kriminalisierung. Doch die Ursachen für den Bevölkerungsprotest liegen v.a. in der von der vermeintlich „linken“ Ortega-Regierung jahrzehntelang praktizierten klientelistischen Sozialpolitik, der letztlich kapitalistischen Wirtschaftspolitik sowie ihrem autoritären Demokratieverständnis. Die aktuelle Krise muss auch als Folge der Politik der Wirtschaftshilfe gesehen werden, die ohne eine wirkliche soziale (Um-)Verteilung des Reichtums zu mehr Armut geführt und den sozialen Rechtsstaat und damit die Demokratie,

die Umwelt und die Menschenrechte geschwächt hat. Nicaragua ist Teil dieses zyklischen sozialen und politischen Phänomens, das auch in anderen Ländern Lateinamerikas zu beobachten ist. Wie ist die Rolle der USA dabei zu beurteilen?

Sergio Rios Carrillo ist Soziologe und Theologe und arbeitet als ökumenischer Mitarbeiter aus Nicaragua derzeit als Menschenrechtsreferent bei Mission EineWelt.

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Lateinamerikawoche - Mikrokredite

Dienstag, 29. Januar 2019

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Mikrofinanz – neoliberaler Fluch, Allheilmittel der Armutsbekämpfung oder Instrument nachhaltiger Entwicklung?

Seit Skandalen um Rückzahlungspraktiken in Bangladesh und Indien und der „No pago“-Bewegung in Nicaragua 2008 ist „die“ Mikrofi nanz zum Spielball zwischen Kritiker/-innen und Befürworter/-innen geworden. Die Beiträge zur Diskussion um Sinn, Zweck, Notwendigkeit und Nachhaltigkeit geben öfter eher persönliche Überzeugungen und politische Einstellungen wieder als ein realistisches Bild der Situation in einzelnen Ländern. Nur selten werden anhand konkreter Beispiele oder Zahlenmaterial die Wirksamkeit des Instruments oder Probleme in der Umsetzung angeschaut. Der Vortrag soll es ermöglichen, die eigene Position zu reflektieren, „Grautöne“ im weiten Feld der Mikrofinanz wahrzunehmen und Chancen und Grenzen dieses Elements in der Entwicklungsdebatte miteinander zu diskutieren.

Eva Bahner ist Ökologin und Erwachsenenpädagogin und arbeitet selbstständig sowie als Bildungsreferentin für Oikocredit Bayern e. V.

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Deutsch-Französische Beziehungen heute und vor Ort: MIttelfranken-Limousin

Montag, 28. Januar 2019

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Viele Jahrzehnte scheinbar enger werdender Beziehungen zwischen den einstigen Feinden Deutschland und Frankreich sind ins Land gegangen. Letzt Woche wurde mit der Unterzeichnung des Aachener Vertrags ein neues Kapitel eingeläutet. Doch wie steht es um die Beziehungen im Alltag und hier vor Ort? Kann es sein dass den Partnerschaften ein wenig die Luft ausgegangen ist? Wir sprechen darüber mit Sylvie Feja, der Zuständigen für die Beziehungen zwischen dem Bezirk Mittelfranken und Limousin in der Region Nouvelle-Aquitaine.

Transnationale Spurensuche in Südamerika

Freitag, 25. Januar 2019

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Transnationale Spurensuche in den Anden – Von gefl üchteten Juden, „Altdeutschen“ und Nazis in Bolivien

Juliana Ströbele-Gregor hat ihre Kindheit und Schulzeit als Tochter des ersten deutschen Gesandten nach dem Krieg in Bolivien verbracht und das Durcheinander von Alteingewanderten, neuen Nazis und vor den Nazis Gefl üchteten in ihrem Alltag erlebt. Sie erzählt u. a. von Altmann/Barbies Leben und von Monika Ertl, der zur Guerilla gegangenen Tochter des NS-Filmers Ertl.

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Neues Projekt der Johanniter: Kultur im Koffer

Mittwoch, 09. Januar 2019

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In der Januar-Ausgabe von Immigration Broadcast sprechen wir über ein neues Projekt der Johanniter. Das Projekt „Integrationsmanager mobil“ organisiert mehrere Angebote. Das neuste heißt „Kultur im Koffer“. Dabei werden Ehrenamtliche pädagogisch geschult um anschließend Kinder aufzusuchen um Vorurteile abzubauen und ihnen ihre Kultur näher zu bringen.

Sendezeit: 09.01. || 19Uhr

300 Jahre Theater Erlangen

Freitag, 18. Januar 2019

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Im Januar 2019 wird ein besonderer Geburtstag gefeiert: Das Theater Erlangen wird 300 Jahre alt!

Es wär einmal - Ein märchenhaftes Musiktheater im Ex

Freitag, 18. Januar 2019

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Mit „Es wär einmal“ kommt ein leichtfüßiges Musikmärchen mit Tiefgang auf die Bühne des Erlanger Experimentiertheaters. Wir haben bei einer Probe vorbeigeschaut.

Medico International befürchtet

Donnerstag, 17. Januar 2019

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Medico International befürchtet angekündigte Katastrophe in Nordsyrien nach Trump-Erdogan-Deal;

Mailbox.org kritisiert rechtswidrige Behörden-Anfragen und erstellt Leitfaden für korrektes Vorgehen

Mittwoch, 16. Januar 2019

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Der Safe-Mail-Anbieter „mailbox.org“ veröffentlicht letzte Woche seinen alljährlichen Transparenzbericht. Daraus geht hervor, dass die Anfragen von Behörden und Polizei deutlich angestiegen sind. Dabei waren 60 Prozent der Anfragen rechtswidrig. Um welche Anfragen es dabei geht und wie der Mailprovider darauf reagiert, erfahrt ihr heute zu Beginn der Stunde.

Zwischenfälle: Streik

Freitag, 04. Januar 2019

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Ohne Streik geht nix. Diese Erfahrung machte die ArbeiterInnenbewegung in ihrer Geschichte. Über streikende Handwerkergesellen, die ersten Gewerkschaften und rebellische HafenarbeiterInnen in Hamburg.

Revolutionäre Tage in Bayern 1919 - Der kurze Frühling der Räterepublik

Donnerstag, 03. Januar 2019

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Eine Revolution beendete 1918 die Monarchie in Bayern. Der Freistaat Bayern war geboren, ausgerufen von dem Sozialisten Kurt Eisner. Eisner wurde kurz danach, im Februar 1919 ermordet, die Zeit danach heiß umkämpft. In diese Zeit des Umbruchs fiel die Ausrufung von zwei Räterepubliken. Simon Schaupp hat darüber das Buch „Der kurze Frühling der Räterepublik. Ein Tagebuch der bayerischen Revolution“ geschrieben.